Danubia Kakosz

Die ersten Lebensjahre verbrachte Danubia Kakosz in Budapest, schaukelte im Kàrolyi-Garten und sog auf, was die Umgebung ihr zu bieten hatte: Musik.

Da ihre Verwandtschaft größtenteils musikalisch unterwegs war - sie spielte Volksmusik, Klassik und Jazz oder bereiste auf der Suche nach unbekannten Melodien mit einem Magnetophon das ferne Kirgisistan - war es nicht weiter erstaunlich, dass auch Danubia ein Instrument spielte, noch bevor sie richtig über den Tellerrand schauen konnte. Und es war genau so wenig überraschend, dass es sich um eine Violine handelte; man war schließlich in Ungarn und hatte einen gewissen Hang zum Klischee.

Die folgenden Jahre verbrachte Danubia in der Schweiz, absolvierte eine klassische Ausbildung und konzentrierte sich auf alles, was ihr das Studium nicht bot: Alte Musik, freie Improvisation und neues Musiktheater.

Nach Abschluss des Konzertdiploms wurde ihr der Himmel über den Schweizer Bergen zu eng, sie sehnte sich nach der Weite der ungarischen Landschaften und zog nach Berlin, weil es ihr geografisch flach genug erschien. Hier fand sie 2011 Anschluss an die Musikwelt Malwonias und bespielt seitdem gemeinsam mit Aurora Mende die Saiten der malwonischen Vajolena.